# 11 Lagerleben – wo fürs Leben gelernt wird

Shownotes

Was macht ein Lager zu einem guten Lager – und warum lernen Kinder dort fürs Leben? In dieser Folge spricht Fabrizio Misticoni über die Sommerlager der Jugendverbände Jungwacht, Blauring und Pfadi: über Freiwilligkeit, Mitsprache und junge Leiterinnen und Leiter, die selbst noch mitten im Lernen stecken. Es geht um Programm und Gemeinschaft – und um eine Studie der Universität Genf, die zeigt, dass Kinder nach einem Lager altruistischer handeln.

Musik: Daniela Achermann

Mehr Informationen gibt es auf unserem Instagram-Kanal @pastoralraum_region_sursee oder auf unserer Homepage www.pfarrei-sursee.ch/podcast

Transkript anzeigen

00:00:08: Willkommen beim Podcast Tudu und Tedeum, der Podcast des Pastoralraums Region Sursee.

00:00:14: Der macht und glaubt!

00:00:16: In diesem Podcast zeigen wir warum wir etwas machen wie wir es machen.

00:00:22: Wir das sind Rebecca da hinten und ich Tanja Metz.

00:00:27: Heute ist er Jugendarbeiter Fabrizio Mystikoni zu Gast.

00:00:30: Als Jugendarbeiter ist er Ansprechpartner für die Jungwacht Blauringe DiHedis und die Pfadisank.

00:00:36: Martin.

00:00:37: Gerade jetzt sind die Sommerlager durch und viele Kinder und Jugendliche haben unvergessliche Tage miteinander verbracht.

00:00:45: Ein guter Zeitpunkt, einmal über die Lager zu berichten.

00:00:49: Willkommen Fabrizio!

00:00:51: Ja, danke für die Einladung.

00:00:53: Fabrizios, jetzt habe ich beim Vorlesen des Einstiegs bemerkt, dass ich glaube ich die Ministranten vergessen habe?

00:01:02: Ja das ist so, Ministran der Surse... Möcht nicht ein Sommerlager, sondern ein Herbstlager.

00:01:10: Also bist du auch für dich zuständig?

00:01:13: Ja im fähmtesten Sinn ja genau die Punkte wo sie Jugendarbeit machen.

00:01:19: oder wenn sie Fragen zum Lager hätten.

00:01:23: Aber sie sind dort wie die Jubel so... also was die Lager und die UNDS angelegt haben, dann sind sie eigentlich in der Jubel an.

00:01:31: Die Jubel kann hier noch sehr nageledert werden und sind auch dort in die E&S-Lager-Sportstrukturen eingebunden.

00:01:41: Danke noch für diese Korrektur!

00:01:45: Fabrizio, beim letzten Podcast haben wir schon gehört, dass du selbst auch in vielen Lagern warst als Teilnehmender oder Leitender.

00:01:56: Welches Bild taucht in deinem inneren Auge auf wenn du an einen Lager denkst?

00:02:02: Was siehst

00:02:02: Du?!

00:02:06: Spontan würde ich sagen, so eine Zeltstadt.

00:02:10: Wenn ich an ein Lager denke, denke ich klassischerweise an das Zeltlager mit Holzboden und Boten die mit Zeltplachen verkleidet sind oder die Spatzzelt, die auf Bodeste stehen, wo sie zwei oder drei Meter über dem Boden sind.

00:02:36: Darauf stellt man die Zelt auf.

00:02:38: Ich denke alles etwas, was zu einem solchen Lagerplatz gehört.

00:02:43: Dass das Holz oben ist, Holz um etwas basteln oder eben diese Konstruktionen bauen.

00:02:50: Für mich ist auch die Lagerküche gerade in einer Zeltlager immer etwas faszinierend.

00:02:55: Ich darf ja jetzt auch immer unsere Sommerlager hier ins Ursee besuchen und eigentlich ist mein erster Punkt, den ich aufschläge meistens in der Küche.

00:03:05: Die Lagerküche ist so der zentrale ... Ja, das ist ein bisschen fast die Organisationspunkt.

00:03:11: Dort hat es eigentlich immer meistens jemanden, der dort ist, wo vielleicht schon etwas am Vorbereit ist.

00:03:17: Es ist aber meistens auch eine grosse Tischdate.

00:03:20: Die Leiterin und die Leiter gehen dort manchmal vorbei oder am Mittag hocken wir uns nicht zusammen und bespricht vielleicht was man wieder kocht.

00:03:29: Und es läuft irgendwie immer, dass jemand etwas anweschen ist, dass er vielleicht schon wieder am Anführen ist Für eine Nacht, wenn man das Wasser ... Wenn man ein Hundert Liter Wasser kochen muss in einem grossen Topf.

00:03:41: Das braucht viel Zeit.

00:03:42: Man muss Holz holen und schauen, dass es Führung geht.

00:03:45: Ja... Ein Zeltlager, die Bote aber eigentlich weg, glaube ich, so Lagerkuchen.

00:03:52: Okay!

00:03:53: Ich höre es, dass Essen ist wichtig.

00:03:58: Was würdest du sagen?

00:03:59: Was macht diese Lager der Jugendverbände?

00:04:05: Was unterscheidet sie viel auch von Schullagern?

00:04:10: Ja, das kommt ein bisschen darauf ab.

00:04:12: Gewisse Gemeinden haben gar keinen Schullager.

00:04:17: Hier in Saarsee gibt es ja kein Schullagermin.

00:04:21: Ich kann aus meiner persönlichen Erfahrung als Kind ... Ich komme z.B.

00:04:25: aus Bühronen und dort gab es bis zur Fünfzehn- und Sechzehnie, wo ich war.

00:04:29: Da gab es einen Schullagger.

00:04:32: eine Jubel am Mitgründ, die Jubel an Bühnen Schlierbach.

00:04:36: Und der grosse Unterschied ist, wenn ein Schullager von Lehrpersonen geführt wird oder geleitet wird ... Natürlich ist das nicht wie Schule, es ist nicht unterricht.

00:04:49: Aber der Unterschied ist halt schon, diese Lehrperson sind auch in den Sommerferien, auch in einer Schullagerswoche immer noch Autoritätspersonen.

00:04:59: Natürlich ist alles etwas lockerer Es gelten auch andere Regeln.

00:05:04: Aber das Erlebnis oder die Dynamik, die es entwickelt, wenn junge Erwachsenileiter und Leiterinnen sind, das planen, das durchführen und das miteinander erleben ist eine ganz andere für die Kinder.

00:05:23: Sie kommen in ein anderes Umfeld, in einen anderen Setting ... Und ja, es sind halt andere Reglen.

00:05:29: Es sind auch andere regeln als zu Hause.

00:05:33: teilweise vielleicht sogar auch strengere Regeln.

00:05:36: Vielleicht kommen wir noch darauf, was vielleicht auch anders ist oder was es eben ausmacht ein Lagererlebnis zu haben in einer Gemeinschaft nicht mehr nur zu Hause.

00:05:48: Meinst du das auch die Freiwilligkeit einen Unterschied macht?

00:05:53: Also die in einem Schullager, die Lehrpersonen sind bezahlt, macht die freiwilligkeit der Leitenden auch einen Unterschied?

00:06:03: Das würde ich nicht sagen.

00:06:06: Ich glaube, die Leerpersonen, die einen Sommerlager machen, ich glaube nicht, dass sie das anders machen würden, wenn sie es freiwillig mieten oder quasi bezahlt sind.

00:06:18: Es ist der grosse Unterschied, dass es halt wie weiter geht und es ist die gleiche Ansprechbesondung und die gleichartigte Person.

00:06:28: Der Unterschied, glaube ich nicht.

00:06:30: Ich glaube beide auch Lehrpersonen oder junger Wachs nie als Leiterin und Leiter sind das gleich professionell und motiviert vorbereit und durchführend.

00:06:43: Ja der Unterschied würde ich sagen ist einfach wie es sind andere Ansprechpersonen Es sind ja auch jüngere Personen.

00:06:52: Wobei, dass es gerade für kleine Kinder nicht darauf abkommt, ob der Leiter zu wenig ist oder zu viel leeren.

00:07:01: Aber das aus ihrer Sicht sind alles Erwachsene.

00:07:07: Du hast schon gesagt, du denkst gleich professionell gemacht wird?

00:07:13: die Jugendverbände, die freiwilligen Leiter und Leiterinnen sind oder bei Lehrpersonen, die den Studium schon auch hinter sich haben.

00:07:26: Wenn man jetzt als fünfzehn-, sechzehnjähriger so anfängt ins Leitungsteam zu rutschen dann kann man das ja noch nicht alles was da an Kompetenzen benötigt wird.

00:07:40: also es ist ein Lager fordert ja ganz schön viel von den Leitenden.

00:07:45: Kannst du ein bisschen was sagen und vielleicht sogar Beispiele machen?

00:07:49: oder ein Beispiel, wieso die Entwicklung auch wie du die beobachtest bei den Leitenen?

00:07:55: Was passiert in der Zeit, in der sie in dieses Amt einer Leitungsperson hineinwachsen?

00:08:03: Was ist bei ihnen

00:08:04: passiert?

00:08:04: Ich glaube das ist... In dem meisten Fall ist es so ein Prozess wenn du als Kind schon Wenn du in ein Sommerlager gehst, als Teilnehmer, machst du je nachdem sechs bis sieben Sommerlagern eigentlich schon was Kindes mit.

00:08:21: Und das Kind wächst ja.

00:08:24: und in den meisten Fällen der Lager ist so, je älter du bist übernimmst immer etwas mehr Verantwortung in einer Gruppe oder vielleicht auch in einem Zelt, dass du ... Ja, dann übernommst du mehr Verantwortung.

00:08:36: bei der Pfaddi zum Beispiel, bei der Bubenpfaddi ist es so Die entgemischte Fähne, das heisst es sind nicht Klassen oder Jahrgänge sondern ein Kaltersdormist.

00:08:46: Das heisst innerhalb eines Fähnens wird immer jemand älter beziehungsweise der älteste in dieser Gruppe sein und die Älteren werden automatisch mehr Verantwortung übernehmen.

00:08:59: Und das ist auch bewusst so.

00:09:01: Wir heissen wie Fenner oder an.

00:09:04: im Jubelkontext haben wir auch Hilfsleiter.

00:09:07: Also wir werden das einen... geführt.

00:09:10: Und ich glaube, wir haben schon mehrere Jahre Erfahrungen.

00:09:16: Wir lernen ein bisschen wie unser Lager-Alltag ist oder grundsätzlich wie unsere Alltag ist und wie es uns auseinander ist.

00:09:25: Wie leben wir als Gemeinschaft in diesem Jugendverband?

00:09:28: Das nimmt man ja mit.

00:09:29: Also das Praktheim wahrscheinlich unbewusst hat man die Prägung hinter dem Kopf mit mehr Verantwortung in einem Lager, mit fünfzehn und sechzehn.

00:09:42: Ja, da darf man vielleicht auch eine Gruppe leiten.

00:09:46: Wir werden schon einbunden, wenn wir aufs Leiter sind ... In einer Blockplanung von einem Tag eines Blöcks.

00:09:55: Man wird eigentlich etwas daran geführt.

00:09:57: Parallel kann man ja dann mit sieben Zehnen einen Leiter einsmachen.

00:10:01: Das ist die I&S-Jugend- und Sportkurs.

00:10:04: Und noch achtzehn könnte man auch... Man macht eine gewisse Leiter-Zweide-Lager-Kurs, die befeigt haben das ganze Lager mit fünfzehn bis achtzehn Teilnehmern anzumelden und es verantworten und durchplanen zu organisieren.

00:10:29: Es ist ein ganz schön langer Entwicklungsweg eigentlich wenn man sich das so rein vom Alter her anschaut.

00:10:37: also man beginnt quasi somit sagen wir acht Jahren und wenn die Leidenden austreten, sind sie ja in der Regel so ... drei, vierundzwanzig?

00:10:48: Würde ich sagen ist er schon.

00:10:50: Ja man ist vielleicht ja alt.

00:10:53: Ich hätte es gesagt so eine zwanzig, zwei zwanzige je nach Situation oder so.

00:10:59: aber ja wir haben natürlich wenn man sagt ab etwa sechszehn.

00:11:02: hier ist mir Jungleiter, Hilfsleiter.

00:11:05: Ja, haben wir eigentlich schon vier bis sechs Jahre, wo man eigentlich Leitungserfahrung macht?

00:11:13: Es klingt jetzt so etwas ob das eine lange Zeit wäre und wie quasi eine leine Ausbildungsstrecke ... Aber ich glaube, wir dürfen nicht vergessen es ist ja auch immer mit ein bisschen Spass verbunden.

00:11:27: Es ist ja eigentlich etwas, was man gerne macht, was er mit Herzblut macht.

00:11:30: Ich glaube, Ausbildung und Job, aber auch im Sinne von Freizeit oder Hobby.

00:11:41: Ich sehe es einfach gross.

00:11:42: Wir machen etwas, das einem Spass macht, wo einem auch etwas geht.

00:11:46: Gleichzeitig tut man sich Kompetenzen erarbeiten bewusst ...

00:11:52: Eigentlich.

00:11:52: ... oder häufig wahrscheinlich unbewusst.

00:11:55: Eigentlich das Schönste?

00:11:57: Oder wie man sich das so ... Am schönsten auch vorstellen kann, dass so eine Entwicklung stattfindet ohne dass man wahnsinnig dafür lernen muss wie in der Schule.

00:12:07: Ja wir leeren voneinander und miteinander und halt auch in den einzelnen Situationen oder durch Erlebnisse die zusammen schweissen oder ja durch Erfahrungen die man im Lager macht wenn man spontan merkt In den nächsten drei Tagen regnet es.

00:12:24: Wir wollten wandern, jetzt müssen wir das Programm umstellen.

00:12:27: Was haben wir für Alternativen?

00:12:29: Im Idealfall hat man die Alternatifen natürlich vorher abgeklärt.

00:12:32: Können wir eine Tonhalle brauchen ... Das geht ja auch für eine Küche.

00:12:37: Wir müssen ein Essen und planen.

00:12:39: Wir haben etwas leichtes geplant, aber jetzt wird es plötzlich kalt.

00:12:41: Jetzt müssen wir gleich Älterne machen.

00:12:44: Wir brauchen etwas, was wäreshaft ist.

00:12:50: Ich habe bei der Vorbereitung zu unserem Podcast eine Studie von der Uni Genf gefunden.

00:12:57: In dieser Studie hat die Uni festgestellt, dass Kinder und Jugendliche, die an einem Lager teilgenommen haben hinterher altruistischer Handeln als vorher.

00:13:14: Kannst du dir erklären wie es dazu kommt, wie dieser Effekt passiert?

00:13:23: Ich glaube das hat viel damit zu tun... ein anderes Setting, ein anderes Umfeld ist auch als zu Hause.

00:13:30: Zu Hause haben wir vielleicht nur seine Eltern oder wir haben hier Geschwisterte und klar mit Geschwisteten müssen wir alle teilen.

00:13:39: aber ich glaube es ist schon noch mal etwas anders in einem Lager.

00:13:44: nehmen wir das Beispiel wo es gibt einen Dessert der ist wie klar.

00:13:47: es gibt für alle eine Portion deser oder es hat einfach so viel im Topf und man macht nicht mehr.

00:13:57: Es wird so verteilt, dass alle überkommen.

00:14:00: Und es wird auch geguckt, dass wir alle haben und ihr Stähn, wenn wirklich alle gehabt haben, darf man allenfalls noch ein zweites Mal schöpfen vom Dessert oder von dem Habeimessen, der am beliebtesten ist.

00:14:12: Ich glaube mir lehrt dort eine gewisse Rücksicht aufeinander, weil man merkt – oder weil es einmal vorgelebt wird.

00:14:22: nur wenn wir alle grosse und kleine aufeinander Rücksicht nennen, können wir das zu einem gelingenden Lager zusammenbringen, der für alle stimmt.

00:14:36: Ich glaube ... Das kann vielleicht mehr Altruismus führen, dass man merkt... ich kann auch hier in meinem Zelt verantwortung übernehmen.

00:14:50: Ich habe einen kleinen Kind, den zocken sucht, helfen.

00:14:57: Und merken dann auch im ganzen Zelt, in der ganzen Lagergemeinschaft geht es durch das besser.

00:15:02: Ich glaube, ja... Zusammenleben auf einem Raum mit Leuten, die man vielleicht nicht so gut kennt oder die man sonst nicht seine Freizeit immer verbringt.

00:15:18: Ja, einfach zu merken, ich bin nicht alleine hier, sondern ich bin Teil dieser Lagergemeinschaft und gleichberechtigt.

00:15:26: Wenn es um Essen geht oder wenn es um einen Schlafplatz geht, aber auch wenn die Aufmerksamkeit von Leiterinnen und Leitern geht, wo vielleicht zu Hause mit den Eltern anders ist.

00:15:40: Normalerweise hast du als Kind die maximale Aufmerksamkeit von deinen Eltern.

00:15:46: Das ist im Lager nicht gleich.

00:15:49: Das klingt für mich sehr nachvollziehbar Und wir haben jetzt schon ganz viel gehört dazu, was wie die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, von so Lager, von dieser Gemeinschaft beeinflusst wird.

00:16:09: Es ist so dass man ja denkt als Eltern das ist toll!

00:16:13: Das will ich meinem Kind auch ermöglichen und ich erinnere mich noch gut als meine Tochter das erste Mal auf einem Lager dabei war Und ich auf einmal alle Freiheit hatte.

00:16:27: Ich musste nicht auf eine bestimmte Uhrzeit kochen, ich konnte spontan was unternehmen Eine Freiheit die man sonst als Eltern nicht mehr hat.

00:16:37: und gleichzeitig war ich in Gedanken wahrscheinlich In einer Tour bei der Frage Geht ihr auch gut?

00:16:46: Macht sie das gut?

00:16:49: Findet Sie ihren Platz So dass dieser Effekt von Ich hab frei so ein bisschen gedämpft ist.

00:16:57: Und wir wissen alle, Kinder lassen sich sehr vom Verhalten der Eltern auch beeinflussen.

00:17:06: Hast du einen Tipp für die Eltern?

00:17:09: Wie kann es gelingen seine Kinder da gut zu unterstützen?

00:17:15: In deiner Ausführungen oder in deiner persönlichen Schilderung ist eigentlich schon relativ viel davon.

00:17:22: beantwortet.

00:17:23: Also ich glaube, man muss Vertrauen haben, dass es in seinem Kind das Kind gut macht und die Leiderinnen und Leidern gut planen können und sie ihre Sorgefalt wohnen.

00:17:41: Und das ist absolut egal!

00:17:44: Ich glaube wir müssen aber auch ... also wir müssen das Kind vielleicht zögern oder ermutigen, aber vor allem das meine ich mit, du hast es eigentlich schon etwas gesagt Man muss es auch quasi zulassen als älteren.

00:17:57: Zulassen, dass man sein Kind in ein anderes Umfeld gibt, das vielleicht andere Regeln hat.

00:18:07: Vielleicht ist es mal anders.

00:18:10: Vielleicht isst es aber auch ganz viele Sachen, die zu Hause nicht essen würden.

00:18:13: Denn da gibt's halt einfach nur das und keine extra Wörste, was Mama sonst macht.

00:18:21: Ich glaube ... Ich finde, man darf es unbedingt geniessen.

00:18:26: Und ich glaube mir darf sicher sein, mein Kind hat es dort super toll und das hat Erlebnisse, die mich als Älter oder wir als Ältere daheim nicht gleich ermöglichen können.

00:18:41: Weil ich glaube, wenn wir erleben etwas ... Ja, weil es halt eine Gemeinschaft ist.

00:18:47: Wir sind im Lager, wir erlebe tolle Sachen Es ist vielleicht mal dreckig, es regnet.

00:18:53: Man muss in die Zähne schlafen.

00:18:56: Das kann man sagen ... Ich kann mit seinen Kindern auch campieren und das kann nicht schlecht werden.

00:19:03: Aber ich glaube, da wären wir wieder wie am Anfang, wo wir sagen, Lehrerinnen und Lehrer sind Autoritätspersonen.

00:19:11: Ich glaube als älterer bist du nie ein cooles Leiter.

00:19:20: wie in einem Sommerlager.

00:19:23: Ich glaube, es sind einfach andere Erlebnisse und ich glaube ... Ja, man sagt, dass seine Kinder unbedingt nach Möglichkeit ermöglichen, diese Erlebnis- und Erfahrungen selber zu machen.

00:19:35: Okay,

00:19:37: vielen Dank Fabrizio für diesen Tipp!

00:19:42: Und den Schamanten hinweist, dass wir Eltern mäßig cool sind?

00:19:49: Das war's für heute vom Podcast Tudu und Tedium.

00:19:56: Die nächste Folge erscheint im September!

00:19:59: Über Rückmeldungen würden wir uns sehr freuen, wie ihr mit uns in Kontakt treten könnt findet ihr in den Schaunaus.

00:20:07: Danke fürs dabei sein und zuhören bis zum nächsten Mal.

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